Die Arbeit im Drydock war schon teilweise richtig anstrengend, aber trotzalledem hat es auch Spass gemacht, wenn auch nicht alles. Wir hatten auch zeitweise sehr schlechtes Wetter und Regen und da konnten wir nicht an den Rettungsbooten arbeiten. Aber am Ende wurden wír doch noch fertig. Aber ich muss das nicht unbedingt mehr mitmachen.
Bei dieser Reise habe ich leider noch nicht soviel gesehen, da die Häfen alle eher außerhalb sind und man immer einen Bus benötigt um in die Stadt zu kommen. Wenn man dann bei keinem Ausflug teilnehmen kann, sieht man eher wenig vom Land. In Japan konnte ich in zwei Städten raus gehen in Kobe war ich mit einer Kollegin in der Stadt und schaute mir Chinatown an, da konnte man lecker essen und danach ging es dann noch zu Starbucks, endlich mal wieder einen leckeren Kaffe trinken, das fehlt leider an Bord.
In Nagasaki hatte ich etwas mehr Zeit und wir lagen auch ziemlich zentral in der Stadt, da konnte ich einen Garten anschauen, da gab es sogar Rolltreppen, damit man nicht laufen kann und danach machte ich noch eine kleine Stadttour mit, die ein Lector geführt hat, der auch längere Zeit in Japan gelebt hat. Auf dem Heimweg kaufte ich dann noch Sushi im Supermarkt, das ist in Japan total billig und lecker. Das habe ich dann am nächsten Abend mit Dagmar auf dem Sonnendeck verspeist, man kann ja endlich wieder Abends an Deck sitzen ohne frieren zu müssen.
Am nächsten Tag ging es schon nach Korea, da machten wir in Pusan Halt, zum Glück hatten wir einen Pendelbus, da der Hafen nicht wirklich zentral gelegen ist. Wir mussten noch 30 min mit dem Bus fahren um in die Stadt zu gelangen. Ich hatte eigenlich vor mit einem Ausflug mitzugehen, aber da er früher als geplant losging, verpasste ich leider die Abfahrt, aber ich konnte dann mit dem Pendelbus in die Stadt fahren und ich schaute mich dort etwas um. Es gab einen rießigen interessanten Fischmarkt und auch viele Einkaufsstrassen, es erinnerte mich einiges an Thailand. Es war auf jeden Fall mal wieder schön, einen asiatischen Markt zu besuchen.
Abends führen wir dann weiter nach Cheju, das ist eine sehr touristische Insel in Korea, mit tollen Stränden, aber diese konnten wir leider nicht besuchen, da sie sehr außerhalb lagen und wir nicht soviel Zeit hatten. Ich unternahm nur einen kurzen Ausflug in die Stadt und ging mit einem Kollegen koreanisch essen, was sehr interessant schmeckte, aber das wird nicht wirklich mein Leibgericht. Es gab dort auch eine grosse Parkanlage, aber dazu fehlte uns leider die Zeit. Die Eindrücke die man bekommt sind halt leider immer sehr begrenzt, ich wäre gerne länger an den Orten, so dass man auch mehr mitbekommt.
Heute morgen sind wir in Taiwan angekommen und ich werde versuchen heute mittag noch etwas in die Stadt zu gehen, da der Doc heute morgen mit dem Ausflug mitfährt. Gerade mussten wir mal wieder einen Facecheck über uns ergehen lassen, da müssen immer alle von der Crew und alle Passagiere antreten und die Behörden schauen sich die Pässe und uns dazu an, ob es auch übereinstimmt. Diese Behörden hatten auch noch eine Thermokamera dabei und schauten, ob jemand krank ist. Aber es war alles in Ordnung und es ging auch verhältnismäßig schnell.
Wir sind dann noch 2 Tage in Taiwan und dann geht es für einen Tag nach Japan, da man nicht direkt von Taiwan nach China einreisen darf und dann nach China. In China beenden wir dann auch diese Reise am 28.10. in Shanghai, da kommen dann die nächsten Gäste und meine letzte Reise, aber die hört sich nochmal sehr spannend an und ich kann dann auch nochmals Zodiak fahren und wir kommen dann hoffentlich auch noch dazu am Strand zu liegen.
Bis bald, Yvonne
Dienstag, 21. Oktober 2008
Dienstag, 14. Oktober 2008
Grüße aus Yokohama
Hallo ihr Lieben,
wir haben nun endlich die Werftzeit überstanden und die neue Reise kann gebinnen. Alles in allem war es garnicht so schlimm, obwohl ich ja nicht wirlklich so handwerklich begabt bin. Aber wir hatten sehr viel Arbeit zu bewältigen und jeden Tag von 6.00 - 17.00 dass war einfach sehr immer lange. Ich war bei den Rettungsbooten eingeteilt, diese wurden abgeschliffen und neu gestrichen und dann musste man naürlich vorher alle Teile abnehmen und danch wieder ranschrauben. Es gab leider auch eine Menge Leerlauf, da teilweise nicht die richtigen Schrauben und Werkzeuge vorhanden waren, es wurde dann öfters der Baumarkt besucht. Und es gab auch leider eine Menge Lauferei, die Boote waren auf der anderen Seite der Werft und immer wenn etwas fehlte musste man weite Strecken zurücklegen und dann noch die richtige Ansprechperson finden, die es dann einem auch gibt. Es war recht mühsam, aber es hat auch Spass gemacht, besonders, wenn das Wetter mitspielte. Leider hatten wir an ein paar Tagen Regen, und da konnte man sehr wenig arbeiten, da natürlich alles trocken sein sollte, wenn gestrichen wird. Aber ich hatte ja nebenher auch noch andere Arbeit die gemacht werden musste, zum Glück ist nichts schlimmeres passiert.
Und dann hat das Hospital noch einen neuen Boden bekommen, das war auch noch ne Menge Arbeit und Dreck, alles musste umgeräumt werden und dann abgedeckt, aber trotz der Abdeckung sind die Sachen doch staubig geworden. Das sah hier unbeschreiblich aus, so einen Dreck habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Da bin ich wirklich froh, das das Hospital jetzt wieder normal benutzbar ist, es waren ja auch teilweise Leute krank während der Umbauphase und dann kam man kaum an die Medikamente, zum Glück konnte ich bei einer Kollegin den PC benutzen um dann meine Formulare dort schreiben.
In ein paar Stunden kommen die neuen Gäste, ich bin schon gespannt drauf, denn hier muss doch noch einiges geputzt werden, das ist wirklich alles sehr viel Arbeit, die in kürzester Zeit gemacht werden muss. Aber das Schiff sieht schon wieder fast aus wie neu. Und Hut ab vor den Leuten, die immer in dieser Werft arbeiten, denn das ist wirklich ein Knochenjob.
Abends sind wir dann öfters rausgegangen, in der Nähe gab es eine kleine Vorstadt mit Cafes, Restaurant und Läden und in die Innenstadt brauchte man 30 min mit dem Bus. An einem Mittag habe ich mir dann auch frei genommen und habe die Stadt noch erkundet. Zuerst war ich in einem japanischen Garten und dann noch in der Nähe des Riesenrads, das ist eine schöne Ecke mit einigen Cafes und Shops und auch das Wetter war an diesem Mittag super, da hatte ich wirklich Glück. Abends bin ich dann noch in an kleines japanisches Lokal, zum Glück konnten zwei Leute etwas englisch, da die Speisekarte nur auf japanisch war. Aber in Yokohame ist es sehr einfach sich zurecht zu finden und man bracuht auch keine Angst zu haben, dass einem was passiert. Alle Leute sind sehr höflich und zuvorkommend, mir hat es in dieser Stadt sehr gut gefallen.
Danach bin ich dann zurück an Bord und es gab noch eine grosse Abschiedsparty, die noch lange dauerte. Wir feierten auf dem Pooldeck, aber leider war kein Wasser im Pool, sonst hätte man auch noch schwimmen können. Aber die Party war klasse mit richtig guter Stimmung und es ging auch sehr lange.....
Das wars erstmal wieder von der Bremen.
Viele Grüsse Yvonne
wir haben nun endlich die Werftzeit überstanden und die neue Reise kann gebinnen. Alles in allem war es garnicht so schlimm, obwohl ich ja nicht wirlklich so handwerklich begabt bin. Aber wir hatten sehr viel Arbeit zu bewältigen und jeden Tag von 6.00 - 17.00 dass war einfach sehr immer lange. Ich war bei den Rettungsbooten eingeteilt, diese wurden abgeschliffen und neu gestrichen und dann musste man naürlich vorher alle Teile abnehmen und danch wieder ranschrauben. Es gab leider auch eine Menge Leerlauf, da teilweise nicht die richtigen Schrauben und Werkzeuge vorhanden waren, es wurde dann öfters der Baumarkt besucht. Und es gab auch leider eine Menge Lauferei, die Boote waren auf der anderen Seite der Werft und immer wenn etwas fehlte musste man weite Strecken zurücklegen und dann noch die richtige Ansprechperson finden, die es dann einem auch gibt. Es war recht mühsam, aber es hat auch Spass gemacht, besonders, wenn das Wetter mitspielte. Leider hatten wir an ein paar Tagen Regen, und da konnte man sehr wenig arbeiten, da natürlich alles trocken sein sollte, wenn gestrichen wird. Aber ich hatte ja nebenher auch noch andere Arbeit die gemacht werden musste, zum Glück ist nichts schlimmeres passiert.
Und dann hat das Hospital noch einen neuen Boden bekommen, das war auch noch ne Menge Arbeit und Dreck, alles musste umgeräumt werden und dann abgedeckt, aber trotz der Abdeckung sind die Sachen doch staubig geworden. Das sah hier unbeschreiblich aus, so einen Dreck habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Da bin ich wirklich froh, das das Hospital jetzt wieder normal benutzbar ist, es waren ja auch teilweise Leute krank während der Umbauphase und dann kam man kaum an die Medikamente, zum Glück konnte ich bei einer Kollegin den PC benutzen um dann meine Formulare dort schreiben.
In ein paar Stunden kommen die neuen Gäste, ich bin schon gespannt drauf, denn hier muss doch noch einiges geputzt werden, das ist wirklich alles sehr viel Arbeit, die in kürzester Zeit gemacht werden muss. Aber das Schiff sieht schon wieder fast aus wie neu. Und Hut ab vor den Leuten, die immer in dieser Werft arbeiten, denn das ist wirklich ein Knochenjob.
Abends sind wir dann öfters rausgegangen, in der Nähe gab es eine kleine Vorstadt mit Cafes, Restaurant und Läden und in die Innenstadt brauchte man 30 min mit dem Bus. An einem Mittag habe ich mir dann auch frei genommen und habe die Stadt noch erkundet. Zuerst war ich in einem japanischen Garten und dann noch in der Nähe des Riesenrads, das ist eine schöne Ecke mit einigen Cafes und Shops und auch das Wetter war an diesem Mittag super, da hatte ich wirklich Glück. Abends bin ich dann noch in an kleines japanisches Lokal, zum Glück konnten zwei Leute etwas englisch, da die Speisekarte nur auf japanisch war. Aber in Yokohame ist es sehr einfach sich zurecht zu finden und man bracuht auch keine Angst zu haben, dass einem was passiert. Alle Leute sind sehr höflich und zuvorkommend, mir hat es in dieser Stadt sehr gut gefallen.
Danach bin ich dann zurück an Bord und es gab noch eine grosse Abschiedsparty, die noch lange dauerte. Wir feierten auf dem Pooldeck, aber leider war kein Wasser im Pool, sonst hätte man auch noch schwimmen können. Aber die Party war klasse mit richtig guter Stimmung und es ging auch sehr lange.....
Das wars erstmal wieder von der Bremen.
Viele Grüsse Yvonne
Mittwoch, 8. Oktober 2008
Yokohama
Bei uns ist es ziemlich stressig, da wir ganz viel Arbeit haben. Ich wurde bei den Lifebooten eingesetz, ich schleife Farbe ab, entroste, streiche neu.....alles Sachen, die ich eigentlich nicht machen muss. Es ist auch nicht unbedingt meine Arbeit, das zu tun, aber da ich zum Deck gehöre, wurde ich da eingesetzt, echt ätzend, aber zum Glück nur ein paar Tage noch, dann kommen die Gäste und wir haben wieder warmes Wasser und AC, in meiner Kabine ist es so warm, man kann kaum schlafen.
Aber ich habe auch schon etwas von Yokohama gesehen, aber leider muss ich immer bis 17.00 Uhr arbeiten und kann nicht vorher raus, das ist schade, da Yokohama eine sehr interessante Stadt ist.
Wir waren ziemlich weit im Norden, aber über den Nordpol kann man nicht fahren, da da zuviel Eis ist, aber wenn ich zurück bin, zeige ich es mal auf der Karte.
Unsere Passagiere sind ja immer nur 2-3 Wochen an Bord, je nachdem wie lange die Reise geht, manche auch länger, aber das sind dann reiche Rentner, aber die gibt es bei uns nicht so viele, die fahren eher auf der Europa.
Am Samstag geht es dann weiter nach Korea, Taiwan und China und von da aus dann weiter von Shanghai nach Benoa und da darf ich dann am 15.11. endlich aussteigen, denn ich habe gerade echt genug, und dann noch diese Arbeit hier, ich finde es echt fast unerträglich. Ich werde auch erstmal definitiv nicht mehr fahren, zumindest nicht als Krankenschwester, ich mache erstmal mein Praktikum und dann habe ich ja 1/2 Jahr frei, da werde ich dann sehen, was kommt.
Das wars erstmal, bis bald, Yvonne
Aber ich habe auch schon etwas von Yokohama gesehen, aber leider muss ich immer bis 17.00 Uhr arbeiten und kann nicht vorher raus, das ist schade, da Yokohama eine sehr interessante Stadt ist.
Wir waren ziemlich weit im Norden, aber über den Nordpol kann man nicht fahren, da da zuviel Eis ist, aber wenn ich zurück bin, zeige ich es mal auf der Karte.
Unsere Passagiere sind ja immer nur 2-3 Wochen an Bord, je nachdem wie lange die Reise geht, manche auch länger, aber das sind dann reiche Rentner, aber die gibt es bei uns nicht so viele, die fahren eher auf der Europa.
Am Samstag geht es dann weiter nach Korea, Taiwan und China und von da aus dann weiter von Shanghai nach Benoa und da darf ich dann am 15.11. endlich aussteigen, denn ich habe gerade echt genug, und dann noch diese Arbeit hier, ich finde es echt fast unerträglich. Ich werde auch erstmal definitiv nicht mehr fahren, zumindest nicht als Krankenschwester, ich mache erstmal mein Praktikum und dann habe ich ja 1/2 Jahr frei, da werde ich dann sehen, was kommt.
Das wars erstmal, bis bald, Yvonne
Donnerstag, 25. September 2008
Auf dem Weg nach Yokohama
Zwischenstopp in Yuzno Kurilsk / Kunashir 24.09.08
Wir sind endlich nach einem langen Stop, unfreiwilligem, auf dem Weg nach Japan. Eigentlich hätten wir am 23. noch einen halben Tag in Korsakov verbringen sollen, aber wir durften wegen zuviel Wind nicht in den Hfen einfahren und lagen erstmal ein paar Stunden auf Reede. Bis mittags haben sie uns warten lassen, bis dann der Kapitän beschloss einen anderen Hafen anzufahren. Wir sind dann nach Yuzno Kurilsk / Kunashir gefahren wo wir dann am nächsten Morgen um 9.00 ankamen, abaer bis die Behörden endlich an Bord kamen dauerte es auch noch bis mittags, sie kamen dann zwischen 16.00 und 17.00 und bis dann alle Formalitäten erledigt waren, dauerte es nochmals so 2 Stunden, so dass wir dann gegen 19.00 Uhr endlich weiterfahren konnten. Das war eine lange Zeit, vor allem auch für unsere Passagiere, die waren zum Teil sehr aufgeregt und wollten natürlich immer wieder wissen wie es weitergeht und wie das dann mit ihrem Programm in Yokohama ist. Aber man konnte ja auch nur abwarten, das war bei der Einreise auch schon so, da hilft nur warten. Für mich war es ja eh egal, da ich an Bord bleibe.
Daher haben wir jetzt eine ziemliche Verspätung und zum Glück sind die Rückflüge von der Crew schon vor ein paar Tagen von 26. auf den 27. verlegt worden, aber die Passagiere hätten eigentlich am 26. schon ein Nachprogramm in Yokohama bekommen, was naürlich erstmal ausfällt. Das ist für alle ärgerlich und es muss noch einiges organisiert werden. Auch wir kommen dann später in die Werft und die aussteigende Crew geht dann für eine Nacht ins Hotel, da die Kabinen schon von deutschen Handwerkern belegt werden.
Wo hatten wir alles in allem auch 4 Seetage, das ist schon nicht so toll, da das Wetter auch nicht so super ist, so dass man mal aufs Sonnendeck liegen könnte. Aber morgen kommen wir ja dann an und vielleicht kann man ja dann noch in die Stadt gehen. Es soll dort auch sehr warm sein, so an die 30 Grad, da freue ich mich schon drauf. Hoffentlich wird die Klimaanlage an Bord nicht so lange abgestellt, sonst wäre mir eine kältere Außentemperatur lieber. Aber ich lasse mich überraschen, ich war ja noch nie in der Werft und es ist bestimmt ein Erlebnis.
Ich hoffe es geht dir gut. Wie ist denn das Wetter bei euch, eher herbstlich? Wenn ich dann heimkomme ist es eh wieder kalt, das habe ich wieder super erwischt, den ganzen Sommer in der Kälte unterwegs und dann heimkommen in die Kälte. Aber ich habe ja noch ein paar Wochen Asien, wo es bestimmt sehr warm ist und ich werde 2 Tage auf Bali bleiben oder auch länger wenn es geht und noch etwas Urlaub machen.
Das wars erstmal wieder, viele Grüsse und bis bald
Yvonne
Wir sind endlich nach einem langen Stop, unfreiwilligem, auf dem Weg nach Japan. Eigentlich hätten wir am 23. noch einen halben Tag in Korsakov verbringen sollen, aber wir durften wegen zuviel Wind nicht in den Hfen einfahren und lagen erstmal ein paar Stunden auf Reede. Bis mittags haben sie uns warten lassen, bis dann der Kapitän beschloss einen anderen Hafen anzufahren. Wir sind dann nach Yuzno Kurilsk / Kunashir gefahren wo wir dann am nächsten Morgen um 9.00 ankamen, abaer bis die Behörden endlich an Bord kamen dauerte es auch noch bis mittags, sie kamen dann zwischen 16.00 und 17.00 und bis dann alle Formalitäten erledigt waren, dauerte es nochmals so 2 Stunden, so dass wir dann gegen 19.00 Uhr endlich weiterfahren konnten. Das war eine lange Zeit, vor allem auch für unsere Passagiere, die waren zum Teil sehr aufgeregt und wollten natürlich immer wieder wissen wie es weitergeht und wie das dann mit ihrem Programm in Yokohama ist. Aber man konnte ja auch nur abwarten, das war bei der Einreise auch schon so, da hilft nur warten. Für mich war es ja eh egal, da ich an Bord bleibe.
Daher haben wir jetzt eine ziemliche Verspätung und zum Glück sind die Rückflüge von der Crew schon vor ein paar Tagen von 26. auf den 27. verlegt worden, aber die Passagiere hätten eigentlich am 26. schon ein Nachprogramm in Yokohama bekommen, was naürlich erstmal ausfällt. Das ist für alle ärgerlich und es muss noch einiges organisiert werden. Auch wir kommen dann später in die Werft und die aussteigende Crew geht dann für eine Nacht ins Hotel, da die Kabinen schon von deutschen Handwerkern belegt werden.
Wo hatten wir alles in allem auch 4 Seetage, das ist schon nicht so toll, da das Wetter auch nicht so super ist, so dass man mal aufs Sonnendeck liegen könnte. Aber morgen kommen wir ja dann an und vielleicht kann man ja dann noch in die Stadt gehen. Es soll dort auch sehr warm sein, so an die 30 Grad, da freue ich mich schon drauf. Hoffentlich wird die Klimaanlage an Bord nicht so lange abgestellt, sonst wäre mir eine kältere Außentemperatur lieber. Aber ich lasse mich überraschen, ich war ja noch nie in der Werft und es ist bestimmt ein Erlebnis.
Ich hoffe es geht dir gut. Wie ist denn das Wetter bei euch, eher herbstlich? Wenn ich dann heimkomme ist es eh wieder kalt, das habe ich wieder super erwischt, den ganzen Sommer in der Kälte unterwegs und dann heimkommen in die Kälte. Aber ich habe ja noch ein paar Wochen Asien, wo es bestimmt sehr warm ist und ich werde 2 Tage auf Bali bleiben oder auch länger wenn es geht und noch etwas Urlaub machen.
Das wars erstmal wieder, viele Grüsse und bis bald
Yvonne
Dienstag, 23. September 2008
Russland
Ich wollte mich noch kurz mit einem Bericht aus Russland melden, bevor wir dieses Land bald wieder verlassen. Übermorgen sind wir noch in Korsakov und danach haben wir 2 Seetage und gehen dann in Yokohama in die Werft.
20. & 21.09.08 Kurilen (Archipel der tausend Inseln) / Russland
Die Kurilen sind eine etwa 1200 km lange, zu Russland gehörende Inselkette mit mehr als 30 großen und kleinen Inseln vulkanischen Ursprungs. Etwa 100 Vulkane, wovon 39 aktiv sind, sehr häufige Erdbeben, Schneestürme und Nebel im subarktischen Klima machen die in fischreichen Gewässern liegenden Inseln sehr unwirtlich. Die Natur der Inseln ist relativ unberührt. Die Kurilen gelten als eine der landschaftlich schönsten Gegenden der Welt. Sie gehören verwaltungsmäßig zur russischen Oblast Sachalin.
Gestern hatten wir leider mit dem Wetter nicht soviel Glück, es war ziemlich trübe und es hat auch teilweise geregnet, aber heute hatten wir nochmals einen traumhaften Tag und eine tolle Zodiakfahrt. Heute morgen waren wir auf einer Vulkaninsel mit einer überfluteten Caldera. Das Wasser hat starkt gedampft, das sah total irre aus. Ich bin dann noch ein wenig den Berg hoch, aber ich hatte leider keine Zeit bis ganz oben zu klettern, deshalb habe ich den Vulkansee nicht gesehen, aber Kollegen haben Bilder gemacht, es sah toll aus. Es waren auch einige Füchse zu sehen, die gar nicht scheu am Strand spazieren gingen.
Am Mittag haben wir dann noch eine kleine Zodiakrundfahrt gemacht und haben eine Menge Seebären gesehen. Sie lagen teilweise am Strand und einige schwammen auch sehr nahe an unserem Boot im Wasser. Es war total schön. Man hat fast Angst bekommen, dass einer von ihnen ein Boot umwirft, die Tiere können wohl bis zu 500 kg schwer werden. Es war auf jeden Fall ein krönender Abschluss zu unserem kurzen Russlandaufenthalt und wir hatten heute den ganzen Tag strahlenden Sonnenschein.
Das wars erstmal wieder, gerade geht die Sonne unter und ich werde noch kurz an Deck gehen und mir den Sonnenuntergang ansehen.
Bis bald, Yvonne
20. & 21.09.08 Kurilen (Archipel der tausend Inseln) / Russland
Die Kurilen sind eine etwa 1200 km lange, zu Russland gehörende Inselkette mit mehr als 30 großen und kleinen Inseln vulkanischen Ursprungs. Etwa 100 Vulkane, wovon 39 aktiv sind, sehr häufige Erdbeben, Schneestürme und Nebel im subarktischen Klima machen die in fischreichen Gewässern liegenden Inseln sehr unwirtlich. Die Natur der Inseln ist relativ unberührt. Die Kurilen gelten als eine der landschaftlich schönsten Gegenden der Welt. Sie gehören verwaltungsmäßig zur russischen Oblast Sachalin.
Gestern hatten wir leider mit dem Wetter nicht soviel Glück, es war ziemlich trübe und es hat auch teilweise geregnet, aber heute hatten wir nochmals einen traumhaften Tag und eine tolle Zodiakfahrt. Heute morgen waren wir auf einer Vulkaninsel mit einer überfluteten Caldera. Das Wasser hat starkt gedampft, das sah total irre aus. Ich bin dann noch ein wenig den Berg hoch, aber ich hatte leider keine Zeit bis ganz oben zu klettern, deshalb habe ich den Vulkansee nicht gesehen, aber Kollegen haben Bilder gemacht, es sah toll aus. Es waren auch einige Füchse zu sehen, die gar nicht scheu am Strand spazieren gingen.
Am Mittag haben wir dann noch eine kleine Zodiakrundfahrt gemacht und haben eine Menge Seebären gesehen. Sie lagen teilweise am Strand und einige schwammen auch sehr nahe an unserem Boot im Wasser. Es war total schön. Man hat fast Angst bekommen, dass einer von ihnen ein Boot umwirft, die Tiere können wohl bis zu 500 kg schwer werden. Es war auf jeden Fall ein krönender Abschluss zu unserem kurzen Russlandaufenthalt und wir hatten heute den ganzen Tag strahlenden Sonnenschein.
Das wars erstmal wieder, gerade geht die Sonne unter und ich werde noch kurz an Deck gehen und mir den Sonnenuntergang ansehen.
Bis bald, Yvonne
Dienstag, 16. September 2008
Kamtschatka
12.09.08, Attu Island, Aleuten
Heute hatten wir einen genialen Tag auf Attu Island, da wir einen von den 8-10 Sonnentagen erwischt hatten, das war natütlich genial. Ich machte mit zwei Kolleginnen einen Spaziergang und dann schauten wir uns noch die Station der Coast Guard an. Einer der Mitarbeiter führte uns herum, das war total nett, da die Station eigentlich nur morgens zu besichtigen war, aber wir dachten, wir fragen einfach mal nach und es hat mittags doch noch mit einer Besichtung geklappt.
Hier noch etwas Geschichte aus dem Tagesprogramm:
"Attu Island ist die westlichste der Aleuten-Inseln. Auf der Insel mit einer Fläche von ca. 896 Quadratkilometern leben etwa 20 Menschen, die der Coast Guard Station angehören. Das Klima ist typisch für die Aleuten: Viele Wolken, Regen, Nebel und starke Winde, und nur etwa 8 - 10 Sonnentage im Jahr. Die Insel wird überragt vom gleichnamigen Vulkan "Attu", der 1.050 m hoch ist. Offiziell wurde die Insel von dem russischen Seefahrer Chirikof am 6. September 1741 entdeckt und ursprünglich "Sankt Theodore" benannt. - Wir ankern in der "Massacre Bay", der Bucht, in der die einzige Schlacht des Zweiten Weltkrieges stattfand, die überhaupt auf amerikanischem Boden ausgetragen wurde. 1942 wurde die Insel von japanischen Truppen im Zuge der "Midway-Operation" besetzt. Am 11. Mai 1943 griffen Truppen der USA Attu an, mit dem Ziel, die japanischen Soldaten von der Insel zu vertreiben. Die Kämpfe dauerten etwa einen halben Monat an, wobei die Japaner schließlich an eklatantem Materialmangel litten. Der japanische Befehlshaber der Insel, Oberst Yasuyo Yamasaki, und 2638 seiner Soldaten wurden getötet, nur 27 Soldaten kamen in Kriegsgefangenschaft. Die Verluste bei den US-amerikanischen Truppen waren etwa 549 Tote und 1148 Verletzte. Dieser Kampf ist als das erste Mal in die Geschichte eingegangen, dass Japaner "Gyokusai" ("zerschlagenes Juwel") ausübten, das heißt: Ihre letzte Handgranate benutzten sie für sich selbst, nicht gegen den Feind, um diesem nicht den Triumph zu geben, sie zu Kriegsgefangenen gemacht zu haben. - Noch heute zeugen verrostete Baracken, alte Munitionshülsen und andere militärische Relikte von der Rückeroberung der von Japan besetzten Insel durch amerikanische Truppen. Ein Kriegsdenkmal erinnert an die Gefallenen der Schlacht, die am 29. Mai 1943 hier endete."
Petropavlovsk, Kamtschatka 15. & 16. 09.08
Wir kamen bereits am Morgen im Hafen von Petropavlovsk an, zunächst vor Anker, dann kamen einige Behörden an Bord und später durften wir dann doch noch an die Pier fahren. Es kamen dann sehr viele Behörden an Bord, es waren so ca. 18 Personen. Nun begann die Warterei, denn keiner wusste wie lange es dauert. Aber da das Wetter so genial war, bin ich erstmal auf das Sonnendeck gelegen. Man konnte sogar im T'Shirt hinliegen, so warm war es und wir hatten eine unglaubliche Sicht nach allen Seiten. Direkt hinter der Stadt liegt ein schneebedeckter Berg und ringsherum sind Vulkane. Es ist eine ungalubliche Landschaft. Um 14.00 Uhr durften zuerst einmal die Passagiere von Bord und dann hieß es für uns nochmal zu warten, und keiner wusste wie lange es noch dauert.
Kurz vor dem Nachmittagsausflug durften dann alle Passagiere von Bord, denn viele von Ihnen hatten die Stadtrundfahrt in Petropavlovsk gebucht . Dann gegen 14.00 Uhr gab es eine Durchsage von unserem Kreuzfahrtdirektor, Gunter Schütze, dass die Helikopterflüge nicht stattfinden. Die Flüge über die Vulkane von Kamtschatka, die von vielen Passagieren für den Nachmittag gebucht waren, wurden wegen nicht zur Verfügung stehender Helikopter abgesagt... Den betroffenen Gästen wurde die Stadtrundfahrt dafür angeboten...sie hatten es wohl vor 20 min erfahren, das es nicht klappt. Als ich dann abends noch mit ein paar aus dem Cruise departement unterwegs war, stellte es sich heraus, dass die Flüge wohl etwas verspätet doch noch stattgefunden haben, dass man aber leider 8 Gäste nicht mehr erreicht hat.
Die Besatzung bekam dann gegen 15:00 Uhr endlich die Freigabe zum Landgang. Zuerst ging der Doc raus und ich bin dann erst gegen Abend nochmal in die Stadt. Auf meinem Rundgang habe ich zufällig Sinus getroffen unseren 1. Ingenieur und mit ihm bin ich dann zuerst mal in ein moderneres, aber leeres Cafe, die dann gar keinen Kaffee hatten, sondern nur Tee. Aber den haben wir uns dann schmecken lassen und danach ging es weiter in Richtung Markt. Als wir dort angekommen waren, war er schon zu und wie sich dann später herausstellte, hatte er Montags garnicht offen.
Aber da wir morgen auch noch da sind, werde ich dann nochmals hingehen.
Abends war ich dann noch mit einigen Kolleginnen ein Bierchen trinken. In Hafennähe gab es einen kleinen Jahr- markt und auch ein paar Buden wo man Bier trinken konnte und auch eine Kleinigkeit essen. Es war dann noch ein sehr netter Abend und man konnte gut draußen sitzen, aber irgendwann wurde es mir dann doch zu kalt und ich bin zurück zum Schiff gegangen. Die Einheimischen waren auch sehr nett und versuchten mit uns ins Gespräch zu kommen. Es war nur etwas schwierig, da die wenigsten von uns russisch verstanden. Aber alles in allem war es ein sehr netter Abend und ich bin gespannt auf den morgigen Tag.
Ich hoffe es geht euch gut und ihr geniesst den Herbst in Deutschland.
Bis bald, Yvonne
Heute hatten wir einen genialen Tag auf Attu Island, da wir einen von den 8-10 Sonnentagen erwischt hatten, das war natütlich genial. Ich machte mit zwei Kolleginnen einen Spaziergang und dann schauten wir uns noch die Station der Coast Guard an. Einer der Mitarbeiter führte uns herum, das war total nett, da die Station eigentlich nur morgens zu besichtigen war, aber wir dachten, wir fragen einfach mal nach und es hat mittags doch noch mit einer Besichtung geklappt.
Hier noch etwas Geschichte aus dem Tagesprogramm:
"Attu Island ist die westlichste der Aleuten-Inseln. Auf der Insel mit einer Fläche von ca. 896 Quadratkilometern leben etwa 20 Menschen, die der Coast Guard Station angehören. Das Klima ist typisch für die Aleuten: Viele Wolken, Regen, Nebel und starke Winde, und nur etwa 8 - 10 Sonnentage im Jahr. Die Insel wird überragt vom gleichnamigen Vulkan "Attu", der 1.050 m hoch ist. Offiziell wurde die Insel von dem russischen Seefahrer Chirikof am 6. September 1741 entdeckt und ursprünglich "Sankt Theodore" benannt. - Wir ankern in der "Massacre Bay", der Bucht, in der die einzige Schlacht des Zweiten Weltkrieges stattfand, die überhaupt auf amerikanischem Boden ausgetragen wurde. 1942 wurde die Insel von japanischen Truppen im Zuge der "Midway-Operation" besetzt. Am 11. Mai 1943 griffen Truppen der USA Attu an, mit dem Ziel, die japanischen Soldaten von der Insel zu vertreiben. Die Kämpfe dauerten etwa einen halben Monat an, wobei die Japaner schließlich an eklatantem Materialmangel litten. Der japanische Befehlshaber der Insel, Oberst Yasuyo Yamasaki, und 2638 seiner Soldaten wurden getötet, nur 27 Soldaten kamen in Kriegsgefangenschaft. Die Verluste bei den US-amerikanischen Truppen waren etwa 549 Tote und 1148 Verletzte. Dieser Kampf ist als das erste Mal in die Geschichte eingegangen, dass Japaner "Gyokusai" ("zerschlagenes Juwel") ausübten, das heißt: Ihre letzte Handgranate benutzten sie für sich selbst, nicht gegen den Feind, um diesem nicht den Triumph zu geben, sie zu Kriegsgefangenen gemacht zu haben. - Noch heute zeugen verrostete Baracken, alte Munitionshülsen und andere militärische Relikte von der Rückeroberung der von Japan besetzten Insel durch amerikanische Truppen. Ein Kriegsdenkmal erinnert an die Gefallenen der Schlacht, die am 29. Mai 1943 hier endete."
Petropavlovsk, Kamtschatka 15. & 16. 09.08
Wir kamen bereits am Morgen im Hafen von Petropavlovsk an, zunächst vor Anker, dann kamen einige Behörden an Bord und später durften wir dann doch noch an die Pier fahren. Es kamen dann sehr viele Behörden an Bord, es waren so ca. 18 Personen. Nun begann die Warterei, denn keiner wusste wie lange es dauert. Aber da das Wetter so genial war, bin ich erstmal auf das Sonnendeck gelegen. Man konnte sogar im T'Shirt hinliegen, so warm war es und wir hatten eine unglaubliche Sicht nach allen Seiten. Direkt hinter der Stadt liegt ein schneebedeckter Berg und ringsherum sind Vulkane. Es ist eine ungalubliche Landschaft. Um 14.00 Uhr durften zuerst einmal die Passagiere von Bord und dann hieß es für uns nochmal zu warten, und keiner wusste wie lange es noch dauert.
Kurz vor dem Nachmittagsausflug durften dann alle Passagiere von Bord, denn viele von Ihnen hatten die Stadtrundfahrt in Petropavlovsk gebucht . Dann gegen 14.00 Uhr gab es eine Durchsage von unserem Kreuzfahrtdirektor, Gunter Schütze, dass die Helikopterflüge nicht stattfinden. Die Flüge über die Vulkane von Kamtschatka, die von vielen Passagieren für den Nachmittag gebucht waren, wurden wegen nicht zur Verfügung stehender Helikopter abgesagt... Den betroffenen Gästen wurde die Stadtrundfahrt dafür angeboten...sie hatten es wohl vor 20 min erfahren, das es nicht klappt. Als ich dann abends noch mit ein paar aus dem Cruise departement unterwegs war, stellte es sich heraus, dass die Flüge wohl etwas verspätet doch noch stattgefunden haben, dass man aber leider 8 Gäste nicht mehr erreicht hat.
Die Besatzung bekam dann gegen 15:00 Uhr endlich die Freigabe zum Landgang. Zuerst ging der Doc raus und ich bin dann erst gegen Abend nochmal in die Stadt. Auf meinem Rundgang habe ich zufällig Sinus getroffen unseren 1. Ingenieur und mit ihm bin ich dann zuerst mal in ein moderneres, aber leeres Cafe, die dann gar keinen Kaffee hatten, sondern nur Tee. Aber den haben wir uns dann schmecken lassen und danach ging es weiter in Richtung Markt. Als wir dort angekommen waren, war er schon zu und wie sich dann später herausstellte, hatte er Montags garnicht offen.
Aber da wir morgen auch noch da sind, werde ich dann nochmals hingehen.
Abends war ich dann noch mit einigen Kolleginnen ein Bierchen trinken. In Hafennähe gab es einen kleinen Jahr- markt und auch ein paar Buden wo man Bier trinken konnte und auch eine Kleinigkeit essen. Es war dann noch ein sehr netter Abend und man konnte gut draußen sitzen, aber irgendwann wurde es mir dann doch zu kalt und ich bin zurück zum Schiff gegangen. Die Einheimischen waren auch sehr nett und versuchten mit uns ins Gespräch zu kommen. Es war nur etwas schwierig, da die wenigsten von uns russisch verstanden. Aber alles in allem war es ein sehr netter Abend und ich bin gespannt auf den morgigen Tag.
Ich hoffe es geht euch gut und ihr geniesst den Herbst in Deutschland.
Bis bald, Yvonne
Donnerstag, 11. September 2008
Grüße von den Aleuten
08.09.08 Dutch Harbor (Unalaska Island) USA
Das stand im Tagesprogramm:
"Dutch Harbor liegt mit seiner Tiefwasser-Pieranlage auf der "Amananak Island". Strategisch günstig mitten in den Aleuten gelegen, ist Dutch Harbor eigentlich nur ein Teil der "City of Unalaska", die wiederum auf den Inseln Unalaska und Amananak liegt. Beide sind durch eine Brücke mit dem Namen "Bridge to the other side" im Jahre 1980 miteinander verbunden worden. Während Dutch Harbor früher das Zentrum des Pelztierhandels in der Beringsee war, geht es nach dem Schutz der nördlichen Pelzrobben heute nur noch um Fischerei im großen Stil.
Dutch Harbor ist einer der wichtigsten Fischereihäfen im gesamten nordpazifischen Raum und der wichtigste für die USA. Über die Hälfte der etwa 3.000 Einwohner von Dutch Harbor leben vom kommerziellen Fischfang. Darüber hinaus ist der Hafen ganzjährig eisfrei und bietet mit modernen Pieranlagen, Containerterminals und Tankanlagen beste Versorgungsmöglichkeiten, aber auch Schutz vor den Stürmen des Pazifiks und der Bering See.
Neben herrlicher Natur kann man in der Umgebung von Dutch Harbor bzw. Unalaska aber auch die älteste russisch-orthodoxe Kirche Nordamerikas aus dem Jahre 1894, Artefakte im "Museum of the Aleutians" (Parks & Cultural Center) und auf dem Bunker Hill einige Relikte aus dem 2. Weltkrieg sehen. Etwa auf dem halben Weg zur Stadt befindet sich das Hotel "Grand Aleutian". Zwei nahe beim Hotel gelegene Supermärkte bieten Möglichkeiten zum Einkauf."
Ich machte mit einer Kollegin zuerst mal einen kleinen Ausflug zu Fuss zum nächstgelegenen Supermarkt und Outdoorshop, da das Wetter ziemlich ätzend war,es hat schon die ganze Zeit geregnet. Aber als wir dann wieder am Schiff zurück waren hatte sich das Wetter doch etwas gebessert und wir beschlossen noch in Richtung Stadt zu fahren mit den Fahrrädern. Es war dann noch ein sehr schöner Ausflug, obwohl ich danach von oben bis unten mit Schlamm bespritzt war, da mein Fahrrad keine Schutzbleche hatte und die Stassen alles andere als sauber waren. Aber der Ausflug hat grossen Spass gemacht, auch wenn es nicht unbedingt viel zu sehen gab. Leider habe ich die schöne Kirche nicht gesehen, da mir dann der Weg doch zu weit gewesen ist und man sie mittags auch leider nicht besichtigen konnte.
09.09.08 Seguam Island, Aleuten, USA
Heute haben wir nur eine kleine Zodiakfahrt unternommen, das der Schwell zu hoch war um an Land zu gehen. Aber auch zum fahren war es nicht ohne, besonders beim Ein- und Aussteigen am Sidegate war es nicht ungefährlich, da das Schiff sich auch sehr stark bewegte. Aber die Fahrt war sehr schön, und zum Glück ist nichts passiert. Und die meisten Passagiere sind auch mit raus gefahren. Mir hat es auf jeden Fall Spass gemacht, wobei ich auch froh war, dass ich nicht selbst gefahren bin, sondern nur Passagier im Boot war.
10.09.08 Adak Island, Aleuten, USA
Gestern morgen lagen wir dann in Adak, zum Glück an der Pier. Aber es hat sehr stark geregnet, aber ich war trotzdem kurz eine Runde laufen. Aber es war eine richtige Geisterstadt, da die meisten Häuser ja verlassen sind.
Die kleine Ortschaft Adak auf der gleichnamigen Insel befindet sich im nordöstlichen Teil und liegt im Inneren der tief eingeschnittenen Bucht "Sweeper Cove". Zum Ende des Zweiten Weltkrieges wurde Adak als Stützpunkt der Marineflieger (US Naval Air Station) mit mehr als 6.000 Militärangehörigen und ihren Familien ausgebaut. Am 31. März 1997 wurde diese Basis als Folge des Endes des Kalten Krieges geschlossen, und die gegenwärtige Einwohnerzahl beträgt nur noch etwa 150 Personen. Es blieben Flugplatz, Hospital, Verwaltungsgebäude und auch einige Bereiche der Hafeneinrichtungen in Betrieb. So laufen heute diesen geschützten Hafen sowohl Fischverarbeitungsschiffe, als auch Trawler, Forschungs- und bisweilen Kreuzfahrtschiffe an.
Der höchste Berg dieser zerklüfteten und gebirgigen Insel ist der "Mount Moffen" mit einer Höhe von 1.189 m. Die meiste Zeit des Jahres ist dieser Vulkan mit einer Schneekappe gekrönt. Während die höheren Lagen Moosbedeckung haben, sind die niedrigeren meist Grasland. Es gibt auf der Insel zahlreiche kleine Seen und auch reißende Bäche. Ein Großteil von Adak liegt innerhalb der Grenzen des 1980 eingerichteten "Aleutian Islands National Wildlife Refuge".
Mittags machten wir dann noch einen kurzen Stop an der Insel Tanaga. Ich bin aber nur Zodiak gefahren und garnicht an Land gegangen. Das Wetter war abends etwas besser, es scheinte sogar kurz die Sonne.
11.09.08 Kiska-Island, Aleuten, USA
Mal wieder was aus dem Tagesprogramm:
Auf dieser zu der Rat-Inselgruppe zählenden Insel wurde im Juni 1942 nach einer Besetzung durch 1200 Japanern dort ein Marinestützpunkt errichtet. Neben Attu wurde auch Kiska anschließend von US-amerikanischen Luftwaffenverbänden heftig bombadiert Während sich eine Schlacht um Attu entwickelte und die dortigen japanischen Truppen in den angeordneten Selbstmord getrieben wurden, fielen über 1000 Tonnen Bomben auf die kleine Insel Kiska. Schleißlich griffen über 35 000 US-Amerikaner im august 1943 diese Insel an, doch alle rund 5000 japanischen Soldaten hatten im Nebel, ohne bemerkt zu werden, die Insel mit U-Booten und Überwasserkriegsschiffen verlassen. Überreste dieser Kation sind ncoh auf Kiska, an dessen Stränden und in den Buchten zu sehen.
Das hört sich ja mal wieder sehr interessant an, da lasse ich mich mal überraschen.
Es gibt mal wieder viel geschichtliches auf dieser Reise. Bin mal gespannt was es da heute zu sehen gibt.
Bis bald, viele Grüsse Yvonne
Das stand im Tagesprogramm:
"Dutch Harbor liegt mit seiner Tiefwasser-Pieranlage auf der "Amananak Island". Strategisch günstig mitten in den Aleuten gelegen, ist Dutch Harbor eigentlich nur ein Teil der "City of Unalaska", die wiederum auf den Inseln Unalaska und Amananak liegt. Beide sind durch eine Brücke mit dem Namen "Bridge to the other side" im Jahre 1980 miteinander verbunden worden. Während Dutch Harbor früher das Zentrum des Pelztierhandels in der Beringsee war, geht es nach dem Schutz der nördlichen Pelzrobben heute nur noch um Fischerei im großen Stil.
Dutch Harbor ist einer der wichtigsten Fischereihäfen im gesamten nordpazifischen Raum und der wichtigste für die USA. Über die Hälfte der etwa 3.000 Einwohner von Dutch Harbor leben vom kommerziellen Fischfang. Darüber hinaus ist der Hafen ganzjährig eisfrei und bietet mit modernen Pieranlagen, Containerterminals und Tankanlagen beste Versorgungsmöglichkeiten, aber auch Schutz vor den Stürmen des Pazifiks und der Bering See.
Neben herrlicher Natur kann man in der Umgebung von Dutch Harbor bzw. Unalaska aber auch die älteste russisch-orthodoxe Kirche Nordamerikas aus dem Jahre 1894, Artefakte im "Museum of the Aleutians" (Parks & Cultural Center) und auf dem Bunker Hill einige Relikte aus dem 2. Weltkrieg sehen. Etwa auf dem halben Weg zur Stadt befindet sich das Hotel "Grand Aleutian". Zwei nahe beim Hotel gelegene Supermärkte bieten Möglichkeiten zum Einkauf."
Ich machte mit einer Kollegin zuerst mal einen kleinen Ausflug zu Fuss zum nächstgelegenen Supermarkt und Outdoorshop, da das Wetter ziemlich ätzend war,es hat schon die ganze Zeit geregnet. Aber als wir dann wieder am Schiff zurück waren hatte sich das Wetter doch etwas gebessert und wir beschlossen noch in Richtung Stadt zu fahren mit den Fahrrädern. Es war dann noch ein sehr schöner Ausflug, obwohl ich danach von oben bis unten mit Schlamm bespritzt war, da mein Fahrrad keine Schutzbleche hatte und die Stassen alles andere als sauber waren. Aber der Ausflug hat grossen Spass gemacht, auch wenn es nicht unbedingt viel zu sehen gab. Leider habe ich die schöne Kirche nicht gesehen, da mir dann der Weg doch zu weit gewesen ist und man sie mittags auch leider nicht besichtigen konnte.
09.09.08 Seguam Island, Aleuten, USA
Heute haben wir nur eine kleine Zodiakfahrt unternommen, das der Schwell zu hoch war um an Land zu gehen. Aber auch zum fahren war es nicht ohne, besonders beim Ein- und Aussteigen am Sidegate war es nicht ungefährlich, da das Schiff sich auch sehr stark bewegte. Aber die Fahrt war sehr schön, und zum Glück ist nichts passiert. Und die meisten Passagiere sind auch mit raus gefahren. Mir hat es auf jeden Fall Spass gemacht, wobei ich auch froh war, dass ich nicht selbst gefahren bin, sondern nur Passagier im Boot war.
10.09.08 Adak Island, Aleuten, USA
Gestern morgen lagen wir dann in Adak, zum Glück an der Pier. Aber es hat sehr stark geregnet, aber ich war trotzdem kurz eine Runde laufen. Aber es war eine richtige Geisterstadt, da die meisten Häuser ja verlassen sind.
Die kleine Ortschaft Adak auf der gleichnamigen Insel befindet sich im nordöstlichen Teil und liegt im Inneren der tief eingeschnittenen Bucht "Sweeper Cove". Zum Ende des Zweiten Weltkrieges wurde Adak als Stützpunkt der Marineflieger (US Naval Air Station) mit mehr als 6.000 Militärangehörigen und ihren Familien ausgebaut. Am 31. März 1997 wurde diese Basis als Folge des Endes des Kalten Krieges geschlossen, und die gegenwärtige Einwohnerzahl beträgt nur noch etwa 150 Personen. Es blieben Flugplatz, Hospital, Verwaltungsgebäude und auch einige Bereiche der Hafeneinrichtungen in Betrieb. So laufen heute diesen geschützten Hafen sowohl Fischverarbeitungsschiffe, als auch Trawler, Forschungs- und bisweilen Kreuzfahrtschiffe an.
Der höchste Berg dieser zerklüfteten und gebirgigen Insel ist der "Mount Moffen" mit einer Höhe von 1.189 m. Die meiste Zeit des Jahres ist dieser Vulkan mit einer Schneekappe gekrönt. Während die höheren Lagen Moosbedeckung haben, sind die niedrigeren meist Grasland. Es gibt auf der Insel zahlreiche kleine Seen und auch reißende Bäche. Ein Großteil von Adak liegt innerhalb der Grenzen des 1980 eingerichteten "Aleutian Islands National Wildlife Refuge".
Mittags machten wir dann noch einen kurzen Stop an der Insel Tanaga. Ich bin aber nur Zodiak gefahren und garnicht an Land gegangen. Das Wetter war abends etwas besser, es scheinte sogar kurz die Sonne.
11.09.08 Kiska-Island, Aleuten, USA
Mal wieder was aus dem Tagesprogramm:
Auf dieser zu der Rat-Inselgruppe zählenden Insel wurde im Juni 1942 nach einer Besetzung durch 1200 Japanern dort ein Marinestützpunkt errichtet. Neben Attu wurde auch Kiska anschließend von US-amerikanischen Luftwaffenverbänden heftig bombadiert Während sich eine Schlacht um Attu entwickelte und die dortigen japanischen Truppen in den angeordneten Selbstmord getrieben wurden, fielen über 1000 Tonnen Bomben auf die kleine Insel Kiska. Schleißlich griffen über 35 000 US-Amerikaner im august 1943 diese Insel an, doch alle rund 5000 japanischen Soldaten hatten im Nebel, ohne bemerkt zu werden, die Insel mit U-Booten und Überwasserkriegsschiffen verlassen. Überreste dieser Kation sind ncoh auf Kiska, an dessen Stränden und in den Buchten zu sehen.
Das hört sich ja mal wieder sehr interessant an, da lasse ich mich mal überraschen.
Es gibt mal wieder viel geschichtliches auf dieser Reise. Bin mal gespannt was es da heute zu sehen gibt.
Bis bald, viele Grüsse Yvonne
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